Paolo Nutini

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23.06.2010
"We Need To Quiz" mit Paolo Nutini
Ruhm oder Schande? Diese Frage wird geklärt sein, nachdem Paolo die 10 Fragen von "We Need To Quiz" beantwortet hat, der mögliches Einsatz von 2 Jokern inklusive. Paolo geht’s ...
15.06.2010
Eindrücke vom MySpace-Gig in Bremen am 01.06.
Das Wetter war bombig, die Stimmung unter den anwesenden Fans sowieso: Für die MySpace Secret Show von Paolo Nutini am 01.06. im Bremer Schlachthof fanden sich Fans von nah und ...
14.06.2010
Beitrag zu Soundtrack "When In Rome"
"When In Rome", lautet der Titel einer romantischen Komödie, die bald auch in unseren Kinos anläuft und zu der es einen Soundtrack gibt, der seit vergangenem Freitag (11.06.) ...
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Paolo Nutini Cover Sunny Side UpSunny Side Up

Der Schotte Paolo Nutini gilt als ganz besonderes, einzigartiges Talent. Das beweist er nachdrücklich mit seinem zweiten Album "Sunny Side Up". Nach wie vor findet sich viel Pop-Eingängigkeit auf allen Songs - doch wie er es umsetzt und dem Ganzen eine große Seele gibt!
Gewitzt pickt sich Paolo aus der Bibliothek der populären Musik allerlei Stil-Bestseller heraus. Doch er liest nicht nur, er schreibt um; ja, oft verbessert und korrigiert er mit sicherem Griff. Das beweist schon zu Beginn der Opener "10 / 10" mit seinem (musikalisch) ansteckend heiteren und leichten Karibik-Feeling pur. Oftmals verkommen Reggae-Elemente als bloße, oberflächliche Sound-Spielerei mit seichten Resultaten. Doch Nutini weiß um tatsächlich beseelten Umgang.

"Coming Up Easy" lockt mit im Hintergrund schwellender Orgel und versteckter Trompete. Nutinis Vokalarbeit macht nicht nur hier noch immer staunen: Mit einer kratzigen, scheinbar jahrzehntelang lebens- und kneipenerfahrenen Stimme gesegnet, macht er so manch gestandenem Kollegen in Sachen Atmosphäre und Glaubwürdigkeit eine ganze Menge vor.
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Paolo Nutini Cover Sunny Side UpSunny Side Up

Sunny Side Up“ – so bezeichnet man im allgemeinen Spiegeleier, die nur einseitig gebraten werden, damit das Gelbe in der Mitte flüssig bleibt.
Tatsächlich finden sich auf dem Cover des zweiten Albums von Paolo Nutini auch zwei Spiegeleier. Und doch ist anzunehmen, dass es dem schottischen Sänger bei der Wahl des Albumtitels um weit mehr ging als nur die Spiegeleier. Um ein grundlegendes Gefühl nämlich, eine Lebenseinstellung, die der 22-Jährige vermitteln will: „Sunny Side Up“, die Sonnenseite nach oben!, ist die von Nutini ausgegebene Devise –und das fängt bereits mit besagtem Albumcover an.
Neben den Spiegeleiern dominieren auf dem dargestellten Bild eines gezeichneten, an einem Tisch sitzenden Paolo Nutini-Look-a-Likes lauter positive Images: strahlend rote, gelbe und grüne Farben, jubilierende, musizierende Ameisen auf dem Tisch, ein Regenbogen im Fenster – „lasst uns die schönen Seiten im Leben würdigen, das Positive, Schöne“, scheint uns dieses Plattencover zu sagen.

Ein Eindruck, den auch die Musik auf „Sunny Side Up“ bestätigt:

Bereits im ersten Song legt sich Paolo zu gut gelauntem Trompeten-Stößen und Barpiano-Geklimpere so mächtig ins Zeug, um „ten out of ten“ Punkte bei einer Herzensdame zu bekommen, dass man unvermittelt mitschnipst.

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Paolo Nutini Cover These StreetsThese Streets

Er ist Schotte mit italienischen Wurzeln, knapp 19 Jahre alt und sieht verdammt gut aus. Er arbeitete lange im Fish'n'Chips-Imbiss seiner Familie. An der Fritteuse wurde er musikalisch sozialisiert, weil dort sein Großvater mal schottische Weisen, mal italienische Arien zum Besten gab und sein Vater ihm die Musik der Drifters und anderer Rock'n'Roller nahe brachte. In der Plattensammlung seiner Tante stieß er zudem auf Wet Wet Wet und Ray Charles. Wenn es um die Umschreibung seines Timbres geht, fallen Namen wie Marvin Gaye und Rod Stewart. Er ist Singer/Songwriter mit einem klangvollen Namen: Paolo Nutini.

Diese Informationen haben es in sich, sind ungemein werbewirksam und machen neugierig auf das Debüt des jetzt schon hochgelobten Newcomers. Zuallererst handelt es sich bei "These Streets" um ein verlässliches, radiotaugliches Pop-Album, das sich in die Reihe der Werke empfindsamer Songwriter wie James Blunt, David Gray oder Jack Johnson einordnen lässt.

Im schwungvollen Opener "Jenny Don't Be Hasty" versucht Nutini Jenny davon zu überzeugen, dass er der Richtige für sie sei, auch wenn sie Männer über 23 bevorzugt. Das hat Witz und birgt eine gewisse Selbstironie in sich, wenn man Alter des Sängers kennt und er wie ein 40-jähriger nach einer durchzechten Nacht klingt. Danach wird es ruhiger, "Last Request", "Rewind" und "Million Faces" sind gefällige Midtempo-Balladen, die musikalisch einer Struktur folgen, die man schon unzählige Male gehört hat.

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