Muse

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05.07.2010
Matt Bellamy datet Kate Hudson
Wie man von der Seite des Celebrity-Bloggers Perez Hilton erfahren kann, gibt es gute Nachrichten in Sachen "Schmetterlinge im Bauch" und Matt Bellamy. Der Muse-Frontmann hat ...
05.07.2010
Muse liefern Musik für Actionfilm mit Tom Cruise und Cameron Diaz
"Knight And Day", lautet der Titel einer actiongeladenen Komödie, die Tom Cruise und Cameron Diaz in den Hauptrollen featured und die bei uns am 22.07. in die Kinos kommt. Auf ...
01.07.2010
In Glastonbury von The Edge (U2) auf der Bühne supported
Egal wo Muse in den vergangenen Wochen spielten - sie hinterließen tief beeindruckte Fans und begeisterte Massen . Bestes Indiz dafür ist auch, dass die CD-Verkäufe immer dann ...
21.06.2010
Eindrücke von der aktuellen Stadion-Tournee
Wer die Chance hatte, Muse Anfang Juni bei Rock am Ring oder Rock im Park als Headliner live zu sehen, wird mit Sicherheit noch heute schwärmen - der Auftritt der Band aus ...
14.06.2010
Feierliche Überreichung der Goldenen Schallplatte
Wann hat es das bei einer Rockband zum letzten Mal gegeben: In nicht weniger als 20 Ländern spielten sich Muse mit ihrem aktuellen Album "The Resistance" auf Platz 1 der ...
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Live-Review: 28.10.2009, Hamburg, Color Line Arena

Muse Color Line Arena 2009Gemessen an den weltweit 14 Chart-Erstplatzierungen des neuen Werkes "The Resistance", einer nahezu komplett ausverkauften Tour und den Auszeichnungen der Pop-Industrie der letzten Tage, stehen Muse derzeitig auf dem Zenit ihres Erfolges. Die letzte Veröffentlichung vor "The Resistance", "Black Holes and Revelations", liegt drei Jahre zurück und schon damals konnte man die CD-Verkäufe, die Besucherzahlen auf der Tour und den kreativen Wert der Publikation hoch ansetzen. Mit "The Resistance" nahmen Matthew Bellamy an den Vocals und der Gitarre, Bassist Chris Wolstenholme sowie Dominic Howard hinterm Schlagzeug ihr Album im eigenen Studio am Comer See in Norditalien auf. Hier schaffte man sich somit ein eigenes Refugium in Sachen Aufnahme neuer Muse-Alben.

Auf der lang erwarteten "The Resistance-Tour" machte man schließlich auch in der Hamburger Color Line Arena halt. Bevor Muse jedoch neue Tracks aus "The Resistance" präsentieren konnten, betraten The Horrors die Bühne der Multifunktionshalle neben dem HSV-Fußball-Stadion. Hoch gelobt und begeistert umworben von der heimischen britischen Presse wirkten The Horrors relativ statisch, als Vorprogramm für Muse. Vokalist Faris Badwan kämpfte sich autistisch seinen Weg auf einer Geraden von 3 Metern nach vorne und wieder zurück. Seine Aktionen wirkten eher verstörend als unterhaltend. Direkt vor einer Wand von drei riesigen Hochhäusern, deren genaue Funktion erst später klar wurde, spielten The Horrors ein 30-minütiges Set mit dem Schwerpunkt auf ihrem aktuellen Longplayer "Primary Colours". Ein selbst für einen Support mittelmäßiger Sound begleitete den Auftritt der aus London/Southend/GB stammenden Formation. Zum Ende ihrer Darbietung verbesserte sich dieser zwar, aber es entstand kaum Kommunikation zwischen Band und Publikum, so dass ein kurzes "Thank you" von Sänger Badwan schon das Ende markieren sollte. Als Headliner auf Clubtour, kann man sich die Briten im November diesen Jahres auch auf ausgewählten deutschen Bühnen anschauen.

Die folgende lange Umbaupause an diesem ausgesprochen erinnerungswürdigen Konzertabend - soviel sei vorweg genommen - steigerte eine Art Spannung in die Hamburger Color Line Arena, Muse Color Line Arena 2009dass man kaum wagte, sich von seinem Platz zu entfernen, um sich getränketechnisch zu versorgen. Man sah, dass das technische Equipment nun in seiner vollen Größe aufgefahren wurde. Drei Lichttechniker, einer in der Mitte, die anderen beiden links und rechts von der Bühne, nahmen ihren luftigen Platz in gut 10 Meter Höhe ein. Laser-Reflektoren wurden aktiviert, hinter den Kulissen der drei großen Hochhäuser aus Stoff tönten Soundcheck-Geräusche.

Als das Hallen-Licht ausging und die meterhohen Ghettoblocks langsam anfingen zu leuchten, Fenster für Fenster, um danach von imaginären Männern in Anzügen durch Treppen bestiegen zu werden, löste sich die Spannung der vollen Color Line Arena, nachdem die Wohnblocks durch das Herunterfallen ihrer Vorhänge zu drei Hochbühnen verwandelt wurden. Jeder Musiker stand auf seinem transformierten "Tower" über dem Bühnenlevel auf mittlerer Höhe. Über und unter den Musikern, wurden Videosequenzen auf Leinwänden wiedergegeben, während der gesamte Innenraum der 16 000 Besucher fassenden Multifunktions-Halle begeistert Muse empfing.

Muse Color Line Arena 2009 Mit "Uprising" startete man den Abend mit dem Opener aus "The Resistance". Schon zu diesem Zeitpunkt, dem Beginn der kompletten Show, wurde klar, worum es hier ging. Eine bombastische Show mit Videosequenzen, künstlerischen Lichtdarstellungen, Lasertechnik und beweglichen Bühnenparts so umzusetzen, war definitiv noch eine Steigerung zu den Konzerten der letzten Tour von "Black Holes and Revelations" aus dem Jahr 2006. Das Level, was man gewöhnlich von den Shows Peter Gabriels, Pink Floyds oder Roger Waters kannte, wurde hier definitiv mitgehalten. Zum Vergleich konnte man den künstlerischen Anspruch, die Ideen und vor allem die ausgehende Wirkung aufs Publikum der gesamten Show von Muse, ihrer hier präsentierten "The Resistance"-Tour, angeben. Die Gefahr, sich hinter den Effekten zu verstecken oder gar als Künstler nicht wahrgenommen zu werden, bestand an diesem Abend nicht. Im Gegenteil. Muse setzten mit dem musikalischen Wechsel von Tracks des neuen Albums und denen älterer Stücke die Impulse für das, was um sie herum, technisch und effektvoll, für Begeisterung sorgte. Im gleichen Maße beigeisternd war dann auch ein Bass-Schlagzeug-Solo. Wolstenhowe und Howard befanden sich auf einer Scheibe, die sich während des Solos langsam drehend nach oben bewegte, um zum Ende der Darbietung sich wieder dem Bühnenlevel zu nähern. Sicherlich waren Stücke wie "Map Of The Problematique" (im ersten Drittel des Sets) oder "Starlight" (12ter Song des 18 Songs umfassenden Sets), sowie "Knights Of Cydonia" (am Ende) Teil einer Bringschuld den Fans gegenüber. Man konnte jedoch voller Überzeugung behaupten, dass Muse sich nicht fremdgesteuerten Forderungen bei der Auswahl ihrer Setlist an diesem Abend unterwarfen. "Exogenesis:Symphony Part 1: Overture" aus "The Resistance" war nur ein Beispiel dafür.

Im Zugabenbereich stand dann ganz am Ende Bassist Christopher Wolstenholme mit seiner Mundharmonika im Fokus. "Spiel mir das Lied vom Tod" in Muse-Umsetzung. Mit dem Einsetzen von Muse Color Line Arena 2009Dampf-Fontänen an den Eckpunkten der Bühne endete der Abend. Sowohl von der unglaublich guten Soundqualität - gerade für Color Line-Verhältnisse - als auch vom rein optischen Präsentationslevel waren Muse mit ihrem Konzert bereits jetzt das Highlight dieser Konzertsaison. Unglaubliche visuelle Effekte in Kombination mit einer ausgewählten Songauswahl prägten die 1:45h Show. Die fröhliche Stimmung der Massen nach dem Konzert unterstrich dies. Junge New Metaller - gerade so alt, dass sie in die Halle durften - trafen auf Alt-Progrocker, die deren Eltern hätten sein können. Zufriedenheit herrschte - selbst das Chaos vor der Halle auf dem Parkplatz konnte dies nicht mehr trüben. Muse sind einzigartig in Ton, Show und auf dem Weg nach Hause wieder auf dem Tonträger im PKW-CD Player.

(Quelle: www.in-your-face.de)

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