Interviews
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"Heiraten ist mir zu teuer"
Paolo Nutini sieht ein wenig verschlafen aus, als er in München zum Interview eintrifft. Kein Wunder, denn der sympathische 22-jährige Schotte aus Glasgow hat mit seinem zweiten Studioalbum „Sunny Side Up“ einen großen internationalen Wurf gelandet. Eine rauchige Stimme, eine gute Band und eine wilde, aber gekonnte Mischung aus Musikstilen von Ragtime über Soul bis Pop sind für seinen Erfolg verantwortlich. Anders als bei „These Streets“ konnte er sich im Studio dieses Mal komplett austoben: „Wir hatten die Möglichkeit, alles auszuprobieren, was ich und meine Band wollten. Es gab keinerlei Bedingungen. So konnten wir ins Studio gehen und haben dort an unseren Songs herumprobiert. Manche Lieder auf „These Streets“ waren zum Aufnahmezeitpunkt schon drei Jahre alt. Bei „Sunny Side Up“ ist das nicht so. Die Aufnahmen haben wirklich viel Spaß gemacht.“ Weiterlesen.
"Gegessen wird zuhause"
Weniger glamorös könnten die Umstände unseres Treffens kaum sein. Paolo Giovanni Nutini, 22, sitzt früh am Morgen unrasiert, mit allenfalls halb geöffneten Augen und Schlabberklamotten in einem durchsichtigen Glaszimmer, das seiner Plattenfirma als kleiner Konferenzraum dient.
Der Schotte mit der satten Soulstimme, der mit seinem drei Jahre alten Debüt „These Streets“ und Singles wie „Last Request“ für mächtig Aufsehen sorgte, wird den ganzen Tag damit verbringen, über sein zweites Album „Sunny Side Up“ zu sprechen. Da kann frühzeitige Nahrung nicht schaden: Mit seiner Plastikgabel stochert Paolo in einem Rührei mit Speck und Kartoffeln herum, das aussieht, als habe er es nach seiner Landung in Hamburg aus dem Flugzeug mitgebracht... Weiterlesen.